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  Meine Fangmethoden
 



           
Jeder Angler hat seine eigene und auch beliebteste Fangmethode auf einen bestimmten Zielfisch. Es ist schwer immer die richtigen Tipps zu geben, da es hier auch wichtig wäre das Gewässer zu kennen. Es gibt allerdings auch viele Angler die einfach losziehen, Futter in das Wasser werfen und warten ob und was sich tut. Sicher, auch das wäre eine Methode, die Erfolg bringen kann.

Ich selbst überlege mir genau auf was für einen Fisch ich angeln möchte, mal ist es der Hecht, mal das Rotauge, dann wieder die Forelle und schon bald der Zander und so weiter.
Jeder Fisch hat eine andere Verhaltensweiße und andere Freßgewohnheiten. Das heißt, ein Karpfen sucht sich wohlmöglich zu ganz anderen Uhrzeiten sein Futter, als ein Schwarm Rotaugen.
Der Hecht sucht seine Beute wieder zu ganz anderen Tageszeiten als der Zander oder der Aal. Das Futter und oder die Köder sind auch je nach Fisch ganz verschieden. Auf den einen Fisch muß ich feiner angeln als auf andere. Bei hohem Luftdruck fange ich schon wieder ganz anders als bei niedrigem Luftdruck.
Das angeln nach oder vor einem Gewitter, bzw. Schlechtwetterfront, ist schon wieder ganz anders als bei schönem, ruhigem und sonnigem Wetter.
Selbst der Mond scheint unseren Angelerfolg zu beeinflussen.

Ihr seht es gibt verschiedene Dinge auf die man als Angler achten sollte, aber eines ist immer das wichtigste, probiert einfach selbst mal eigene Methoden aus, forscht und lernt am Wasser, Ihr werdet sehen schon bald habt Ihr Eure eigenen Methoden entwickelt.
Es ist nicht schlimm wenn man sich die Grundkenntnisse von anderen aneignet oder aus dem Netz sucht, allerdings wer schon einmal Tipps aus dem Netz gesucht hat wird feststellen das auf jeder Seite etwas anderes steht und man macht sich somit eigentlich nur noch mehr verrückt.

Trotzdem möchte ich Euch mal meine Methoden vorstellen und Ihr werdet feststellen das es ganz einfache Methoden sind ohne Hightech und großem finanziellem Aufwand. Angeln soll Spaß machen und nicht einem in den Wahnsinn oder in den finanziellen Ruin schicken.


Das Futter :

Klar, Futter bekommt man heute in jedem Angelladen und im Internet, ob für 3 Euro das Kilo oder 10 Euro, jeder möchte sein Produkt als das beste verkaufen, dabei liebe Angelfreunde haben wir selbst die besten Produkte zu Hause.
Gerade jetzt nach Weihnachten bleibt doch das eine oder andere Stückchen Kuchen oder Plätzchen übrig, das Brot oder Brötchen ist am altern und vom backen bleibt das Vanelinzucker, Hagelzucker, Anis und vieles mehr übrig.
Warum denn alles in den Müll schmeißen wenn wir aus diesen Zutaten unser Futter herstellen können.
Im Lidl oder Aldi bekommen wir für wenig Geld den Grundstoff jeden Futters, das Brot oder Brötchenmehl (Paniermehl).
Zwieback, Süssungsmittel wie Vanille, Anis, Puddingpulver und Grieß bekommen wir ebenfalls sehr günstig, wenn man mal die Mengen rechnet die man sich hier selbst herstellen kann.
Ich selbst nehme je nach Angelvorhaben :

1 Kg Paniermehl
200 gramm Gries
2 Beutel Vanilliepudding
2 Eßlöffel Anis
1 Päckchen Haferflocken
1/2 Liter Maden

Dieses Futter nehme ich speziell als Anfüterung für Rotaugen, Schleien und auch für Karpfen. Dieses Futter lockt die Weißfische an und somit meistens auch Forellen.
Das Futter ist wirklich völlig ausreichend und man fängt damit sehr gut. Oder meint Ihr vor 50 Jahren gab es Spezialfutter
Wichtig in meinen Augen ist es aber, das Futter immer mit dem Wasser des zu beangelnden Gewässers zu mischen.
Ganz zum Schluß erst die Maden einbringen und auch die Maden aus dem Lockfutter an den Haken bringen, da sie einen wunderbaren Geruch haben werden.
Dieses Futter kann man auch in großen Mengen vorbereiten und zum Beispiel in einem Plastikfaß mit Deckel (vorsicht es müßen Luftlöcher im Deckel sein) längere Zeit im Keller lagern.
Probiert es doch einfach mal aus !!!


                                             
                                

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